Urabstimmung: Mitglieder für Streik

Mehr als 96% der Mitglieder im Sozial- und Erziehungsdienst haben für einen Streik gestimmt. Nur so können die Arbeitgeber dazu gebracht werden, sich inhaltlich zu bewegen.
Mehr dazu lesen Sie im hier im Flugblatt (pdf, 1,3 MB)

(Beitrag erstellt: VE)

Petition zur Aufwertung des Sozial- und Erziehungsdienstes

Vom 1. Vorsitzenden des DBSH (Bundesebene) Michael Leinenbach, erreichte uns folgende Information und Aufruf:

“Als weitere Aktion zu den Tarifverhandlungen des SuE haben unsere jungen Kollegen_innen eine Onlinepetition vorgeschlagen. Am Arbeitswochenende 24./26.04.15 in Berlin haben wir dann die Petition abschließend beraten:

https://www.openpetition.de/petition/online/aufwertung-fur-soziale-arbeit-im-sozial-und-erziehungsdienst

Neue Herausforderungen erfordernden neue Mittel – so lernen wir nun auch die Methoden der heutigen Zeit entsprechend in unsere Arbeit einzubauen.

Ich bitte alle Kollegen_innen die Onlinepetition zu unterstützen und für diese entsprechend zu werben.
Einen besonderen Dank an unsere jungen Kollegen_innen für diese Idee einer weiteren Aktion.

Solidarische Grüße
Michael Leinenbach”

Bitte unterstützt in eurem Interesse diese Petition!

(Beitrag erstellt: VE)

Fachtag in Franken “Fremdenfeindlichkeit – wie geht die Soziale Arbeit mit Rechtsextremismus und Rassismus um?”

Die Regionalgruppe Franken des Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit

lädt herzlich zum Fachtag am 12.06.2015 ein.

“Fremdenfeindlichkeit – wie geht die Soziale Arbeit mit Rechtsextremismus und Rassismus um?”

Liebe Mitglieder des DBSH und Interessierte,

da die Thematik des Rechtsextremismus am Fachtag 2013 mit guter Resonanz angenommen wurde, haben wir uns dieses Jahr wieder für diesen Schwerpunkt entschieden. Zudem gilt es vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse einen fachlichen Standpunkt im Umgang mit rechtsextremen Einstellungen zu entwickeln. Im Zusammenhang mit Begriffsklärungen und der Darstellung der rechtsextremen Szene in Franken möchten wir die ethische Position des DBSH diskutieren. Ausgangspunkt dafür liefert die aktuelle Publikation des DBSH, die Berufsethik (Heft 2/2014). Auf dieser Grundlage ist anschließend zu hinterfragen, wie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter dieser Thematik im Berufsalltag begegnen.

Einladung mit Programm als pdf herunterladen (144 kB)

Programm:

9:30 Empfang mit Stehkaffee

10:00 Begrüßung durch die Regionalgruppe Franken

10:15 Vortrag von Herr Helmbrecht (TH Nürnberg)

12:30 Mittagessen vor Ort (wird vom DBSH übernommen)

13:30 – 17:00 Interaktiver Teil des Fachtages mit Workshops

Anmeldung zum Fachtag:

Um Ihnen und uns die Anmeldung und Planung zu vereinfachen, wird diese über das Internet erfolgen.

Folgen Sie bitte diesem Link zur Anmeldung und tragen Sie sich mit Ihrem Namen in die Liste ein.
Setzen Sie ein Häkchen für die Teilnahme am 12.06. und dann auf „Speichern“.

Tagungsort:

Berufsbildungswerk
Rummelsberg 74
90529 Schwarzenbruck

Anfahrt:

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: (in Kürze)

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Anfahrt mit dem Auto

 

       

          • B

 

         

          • Route berechnen

 

         

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Die DBSH Regionalgruppe Franken freut sich auf einen interessanten Fachtag mit Ihnen!

(Beitrag erstellt: VE)

Verhandlungen zum Sozial- und Erziehungsdienst

Die Verhandlungen zum Sozial- und Erziehungsdienst sind sind festgefahren, sodass die dbb die Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt hat.
Nun wird es wahrscheinlich zu einer Urabstimmung kommen.
Nähere Infos finden Sie hier:

Stand: 22.4.2015

(Beitrag erstellt: VE)

DBSH-Mitglieder auf Großkundgebung

DBSH-Mitglieder aus Erlangen bei Großkundgebung Stuttgart 2015-04-20

Die DBSH-Mitglieder aus Erlangen bei der Großkundgebung am 20. April 2015 in Stuttgart.

(Beitrag erstellt: VE)

Aktivitäten des Landesverbandes Bayern 2013/2014

Zahlreiche Aktivitäten und Aktionen, die der Landesverband Bayern und die aktiven DBSH-Mitglieder in den Regionen Bayerns im Zeitraum 2013/2014 durchgeführt haben:

Dezember 2013

  • Adventsfeier mit Ehrung der anwesenden Jubilare aus Oberbayern in München (HB)
  • Versand eines Buchgeschenkes an die Mitglieder mit 20, 25 und 30 Jahren Mitgliedschaft (Landesvorstand und Landesgeschäftsstelle)

Januar 2014

  • Erweiterter Bundesvorstand in Köln (CL)
  • Junger DBSH: Treffen in Köln (CL)

Februar 2014

  • Klausur des Landesvorstandes in Freising mit den Delegierten zur Bundesmitgliederversammlung

März 2014

  • Berufskongress in Berlin mit 2 Workshops aus Bayern (HB), (WL), (MR), (DR)
  • Eröffnungsveranstaltung Berufskongress und Symposium 1 (CL)
  • Bundesmitgliederversammlung in Berlin
  • Internationaler Tag Sozialer Arbeit – Flashmob DBSH-Betriebsgruppe & Pflege- Aktivisten (CL)
  • Streikleitung und -abrechnung: TvöD (WL)
  • Streik-Teilnahme Mitglieder DBSH in München, Nürnberg, Erlangen und Ansbach

April 2014

  • Landesvorstandssitzung in München
  • Teilnahme Plenum Bündnis München sozial (WL)
  • Präsentation des DBSH im Praxissemester an der KSFH (MR, HB und KSt.-A)
  • Austausch zur „Wirkungsorientierten Steuerung in den Erziehungshilfen“ mit dem Stadtjugendamt für DBSH-Betriebsgruppe mit AKS München (CL)

Mai 2014

  •  Treffen des Jungen DBSH in Hildesheim (SB)
  •  Endredaktion der „Berliner Erklärung“ des DBSH (WL)
  •  Teilnahme Hauptausschuss des bbb in München (WL)
  •  Teilnahme Sozialraumorientierung in Berlin mit DBSH Kinder- und Jugendhilfe (CL)

Juni 2014

  • Teilnahme Dt. Kinder- und Jugendhilfetag Berlin mit Seminar Sozialraumorientierung und Berufsethik (CL)
  • Teilnahme Mitgliederversammlung BAG ASD/KSD für DBSH-Betriebsgruppe in Berlin (CL)
  • Teilnahme Fachtag Ethik KSFH (CL)
  • Besuch einer Delegation aus China (Kontakt ISFW) im Caritas Freiwilligen-Zentrum München Innenstadt (WL)

Juli 2014

  •  Landesvorstandssitzung in München
  •  Präsentation des DBSH im Praxissemester an der KSFH (HB, KSt.-A.)
  •  Beteiligung AKS-Fest mit DBSH-Betriebsgruppe (CL)

September 2014

  •  Mitglieder des Jungen DBSH nehmen gemeinsam an der Funktionsträgerschulung zum Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Königswinter teil (SB)
  •  Landesvorstandssitzung in München

Oktober 2014

  •  Treffen Jungen DBSH sich am Rande der UFO Tagung in Berlin (SB)
  •  Teilnahme Plenum Bündnis München sozial (WL)
  •  Beteiligung der DBSH-Betriebsgruppe am AKS-Fachtag „Geschlossene Unterbringung“ (CL)

November 2014

  •  Vortrag „Berufsethische Prinzipien“ an der Hochschule Hannover (WL)
  •  Vorstellung Junger DBSH: 6. Semester an der Hochschule Coburg (SB)
  •  Junger DBHS in Berlin: Strategiebesprechung bezüglich der Kündigung des SuE (SB)
  •  Landesvorstandssitzung in München
  •  Präsentation des DBSH bei der ConSozial in Nürnberg s.a. Region Franken
  •  Info-Stand Alumnitag der KSFH (CL) ( AS)

Dezember 2014

  •  Adventsfeier (UF, SK) mit Ehrung der anwesenden Jubilare aus Oberbayern in München (WL)
  •  Versand eines Buchgeschenkes an die Mitglieder mit 20, 25 und 30 Jahren Mitgliedschaft
    (Landesvorstand und Landesgeschäftsstelle)
  •  Mitgliederbefragung 2014
  •  Teilnahme Flüchtlingsdemo am Opernplatz (CL)

Laufend

  • 3 Ausgaben sozial extra (HB und HH)
  • Absprachen der Sprecherinnen (UF, SK) der LAG Christl. Sozialarbeit
  • Ende 2013 bis Mai 2014: Diskussion der Berliner Erklärung und Mitarbeit an der Berufsethik
  • Moderation der DBSH Xing-Gruppe (VE)
  • Betreuung des Schaukastens in der Kath. Stiftungsfachhochschule München (KSt-A)

Regionen

Oberbayern

  •  6 Regionaltreffen (HB, MR, CL)

Franken

 Januar:

  • Vorstellung DBSH Hochschule Würzburg ( (HN, TZ)

 April:

  • Vorstellung DBSH/Arbeitsrecht GSO Hochschule Nürnberg

 Juni:

  • Vorstellung DBSH Evang. Hochschule Nürnberg (HN, SB)
  • Sommerfest DBSH Regionalgruppe

 November:

  • Organisation der ConSozial Nürnberg (SuB, VE, SB, DR, HB, HN)
  • Info-Stand DBSH Praxismarkt GSO Hochschule Nürnberg (HN)
  • Vorstellung DBSH Hochschule Würzburg (HN, TZ)
  • Geburtstagsfeier für Prof. Schiller an der Ev. Hochschule Soziale Arbeitin Nürnberg. DBSH Bayern würdigte Prof. Schiller mit einer Rede vonAngelika Schmidt und einem Geschenk (SuB)

 Dezember:

  • Weihnachtsfeier/Jahresabschluss DBSH Regionalgruppe Franken
  • Experteninterview für Bachelorarbeit: Warum sind derzeit so wenig Sozialarbeiter/Innen in Gewerkschaften organisiert (HN)

Rechtsschutzbeauftragte im DBSH Bayern

  •  Durchschnittlich 2-5 Anfragen im Monat mit längeren Telefonaten oder Weiterleiten eines Rechtsschutzantrages (AJ)

Junger DBSH

  •  Siehe jeweils in der Jahresübersicht

AG Christliche Sozialarbeit:

  • Vorarbeiten und Kontaktpflege für die Ethik-Tagung im 2-Jahres-Rhythmus mit der Akademie für Politische Bildung Tutzing geplant. Vermutlich in Tutzing erst 2016 möglich
  • Vorbereitung und Nachbereitung der Adventsfeier 2013/2014 (UF, SK)
  • Vertretung im Landeskomitee der Katholiken in Bayern – auch hier besteht eine Mitgliedschaft aus den Vorgängerverbänden des DBSH. Themen u.a.: Alte Menschen in der Gesellschaft, Migration, Kath. Soziallehre, Bayer. Sozialbericht (Positionierung), Inklusion, Armut. (UF)
  • Teilnahme an der Vollversammlung im November und Mitarbeit in den Sitzungen des Sachausschuss Caritas und Gesellschaft. (UF)

Landesgeschäftsstelle

Laufendes Geschäft:

  • Postbearbeitung (Briefpost, E-mail, usw. sortieren, weiterleiten, ggf beantworten)
  • Korrespondenz, Bearbeiten von Anfragen und Zusendung von Infomaterial, Bestellungenvon Material
  • Telefondienst (regelmäßige Ansprechzeit, AB täglich abhören, Weitervermittlung)
  • Aktualisieren und Pflegen von Adressdateien (Funktionsträger LV Bayern, AnsprechpartnerTarif /dbb, Sozial extra, E-Mail-Verteiler)
  • Kontinuierliche Ablage und Archivierung von Protokollen, Publikationen, Briefverkehr
  • Versand „Sozial Extra“ an Hochschulen/Interessierte
  • Ansprechpartner für die Bundesgeschäftsstelle
  • Weiterleiten von Personaländerungen im Landesvorstand und in den Regionen/Arbeitsgruppen
  • Bestellen von Werbematerial in der Bundesgeschäftsstelle
  • Unterstützung des Landesvorstands in Absprache mit der / dem Vorsitzenden
  • Unterstützung des Finanzreferenten des Landesvorstands durch die technische Umsetzungdes Landeshaushalts
  • Buchhaltung für den Landesverband
  • Infoweiterleitung per E-Mail an die jeweiligen Verteiler
  • Weitervermittlung Anfragen: „arbeitsrechtliche Fragen“ an die Ansprechpartner

Turnusmäßige und organisatorische Arbeiten:

  • Vorbereitung, Durchführung sowie Nachbereitung der Landesmitglieder-versammlung,erweiterten Landesvorstandssitzungen und der Fachvorträge in enger Absprache mitder/dem Landesvorsitzenden und Landesvorstand, inkl. Erstellen des Protokolls für dieLMV/erw. LV
  • Raumorganisation der Klausur des Landesvorstandes
  • Unterstützung Versand von „Sozial Extra“ (Adressdatei)
  • Begrüßung der Neumitglieder
  • Unterstützung der Regionen und Fachgruppen (Adventsfeier, Regionaltreffen, JDBSH Treffen,…)
  • Begleitung und Zuarbeit ConSozial
  • Mithilfe bei Ehrungen im LV Bayern
  • Anmeldung der Delegierten für die BMV
Abkürzungen:

H. Bartels (HB), S. Barthel (SB), S. Breithaupt (SuB), V. Elsner (VE), U. Faust (UF), H.-W. Hürner (HH), A. Jungfer (AJ), S. Kabisch (SK), C. Lohwasser (CL), W. Leisgang (WL), M. Richter, (MR), D. Rüsch (DR), T.  Zinser (TZ), A. Schuchmann (AS), K. Stark-Angermeier (KSt-A)

Gesamte Liste als pdf (45 kB) hier herunterladen.

(Beitrag erstellt: VE)

Fachvormittag am 21. März 2015

Der DBSH-Landesverband Bayern lädt ein zum Fachvormittag

“Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit”

Raum: Caritasverband München, 2. Stock
Adresse:  Marsstr. 22, 80335 München
Zeit: Samstag, 21.März 2015, 10.00 – 12.00 Uhr
Einladung als pdf herunterladen (101 kB)

Das erwartet Sie:
„Die humane Qualität einer Gesellschaft erkennt man nicht an Ethikdebatten in Feuilletons meinungsbildender Printmedien oder in Talkshows, sondern am Umgang mit schwachen Gruppen.“ (Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung IKG, Universität Bielefeld)
Der Begriff „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ basiert auf dem Bielefelder Des-integrationsansatz und zielt darauf ab, feindselige Einstellungen zu Menschen unterschiedlicher sozialer, religiöser und ethnischer Herkunft sowie mit verschiedenen Lebensstilen in einer Gesellschaft mittels eines Begriffes von großer Spannweite zu erfassen und zu systematisieren.
Wie erfahren Menschen unterschiedlicher sozialer, religiöser und ethnischer Herkunft, die mit ihren verschiedenen Lebensstilen in dieser Gesellschaft leben, Anerkennung oder sehen Sie sich feindseligen Mentalitäten ausgesetzt?
Zentrale Fragen, die den Begriff der „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ anschaulich machen.

Referentin:
Frau Daniela Krause, Dipl. Soziologin wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für interdisziplinäre Konflikt und Gewaltforschung, Universität Bielefeld

Anmeldung:
Damit wir die Räumlichkeiten und Getränke planen können, melden Sie sich bitte kurz und formlos mit einer E-mail an lgst@dbsh-bayern.de an.
Geben Sie bitte an, mit wievielen Personen Sie kommen werden. Vielen Dank.

Eintritt frei

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

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Anfahrt mit dem Auto

 

  • B

 

 

  •  Route berechnen

 

 


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(Beitrag erstellt: VE)

Kampagne: Soziale Berufe. Soziale Bezahlung!

Der DBSH: Einflussreich durch unseren Dachverband dbb:

“Der dbb hat die Eingruppierungsregelungen für den Sozial- und Erziehungsdienst gegenüber den kommunalen Arbeitgebern zum 31. Dezember gekündigt. Wann die Verhandlungen in 2015 beginnen werden, steht noch nicht fest. Klar ist aber, dass es in Zukunft viel zu kommunizieren und zu diskutieren geben wird. Bei uns geschieht das unter dem Motto „Soziale Berufe. Soziale Bezahlung!“ Alle Publikationen und Veranstaltungen des dbb und seiner Fachgewerkschaften zu dem Thema werden das Logo der Kampagne „Soziale Berufe. Soziale Bezahlung!“ tragen.”

 

Logo der Kampagne „Soziale Berufe. Soziale Bezahlung!“

Logo der Kampagne „Soziale Berufe. Soziale Bezahlung!“

Quelle:

http://www.dbb.de/cache/teaserdetail/artikel/kampagne-zum-sozial-und-erziehungsdienst.html

(Beitrag erstellt: VE)

Kündigung der Eingruppierungen für den Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) durch dbb und ver.di – der DBSH positioniert sich

Nun ist es soweit. Die Eingruppierungen zum Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) sind von den Gewerkschaften gekündigt worden. Damit können Verhandlungen aufgenommen werden, die Eingruppierung für die sozialen Berufe neu zu ordnen. Wir fordern eine echte Wertschätzung für die Beschäftigten und brauchen dafür, falls es notwendig wird, die Unterstützung unserer Mitglieder.

Der DBSH hat ein Eckpunktepapier zum Sozial- und Erziehungsdienst erarbeitet, in dem u.a. gefordert wird, dass

  • Erzieherinnen mindestens in S9 einzugruppieren sind,
  • für Berufsfremde in der Sozialen Arbeit mit Abschluss eine Eingruppierung mindestens in die S11 erfolgen sollte,
  • für die Beschäftigten mit Abschluss Bachelor mindestens Eingruppierung in die S14 gelten muss und
  • die Masterabsolventen in S16 eingruppiert werden.


Nähere Informationen zur Kündigung selbst:
http://www.dbsh.de/gewerkschaft/gewerkschafts-news/gewerkschafts-news-2014/detailansicht/dbb-kuendigt-eingruppierungsmerkmale-des-tarifs-sozial-und-erziehungsdienst.html

Den vollständigen Text des Eckpunktepapiers finden Sie unter:
http://www.dbsh.de/fileadmin/redaktionell/pdf/DBSH/Eckpunktepapier_DBSH_Tarifverhandlungen_im_SuE.pdf (pdf, 367 kByte)

Wir sitzen über den dbb mit am Verhandlungstisch und werden nun kritisch verfolgen, was von unseren Forderungen durchgesetzt wird.

Ver.di begründet die Kündigung in einem Flugblatt übrigens so: „Wir leisten gute Arbeit und gute Arbeit muss ordentlich bezahlt werden! Gut funktionierende öffentliche Dienstleistungen sind notwendig für eine funktionierende Gesellschaft. Gut funktionierende öffentliche Dienstleistungen brauchen motivierte Beschäftigte. Und die gibt es nicht für ein Ei und ein Butterbrot.“

Ver.di erkennt, dass die sozialen Berufe nicht angemessen bezahlt werden?
Lange genug hat es gedauert!

Zur Erinnerung sei darauf hingewiesen, dass ver.di zusammen mit der Arbeitgeberseite die Einführung des TVöD verhandelt und gegen den Widerstand der Fachgewerkschaften auch durchgesetzt hat.
Die Auswirkungen des Verhandlungsergebnisses sind bis heute für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst fatal:

  • Um die öffentlichen Haushalte zu entlasten wurden damals alle Eingruppierungsstufenabgesenkt. Wer eine neue Stelle neu antritt bzw. den Arbeitsplatz wechselt muss seitdem Gehaltseinbußen von mehreren Hundert Euro hinnehmen.
  • Diese Tatsache hat zur Folge, dass seit Jahren eine Stagnation am Arbeitsmarkt festzustellen ist. Wer seinen Besitzstand wahren will, der wechselt nicht den Arbeitgeber.
  • Zusätzlich lässt sich mittlerweile eine Zweiklassen-Gesellschaft der Beschäftigten ausmachen. Die besser bezahlten Angestellten, die noch vor der Einführung des TVöD angestellt waren und die im Niedriglohnsektor des TVöD.

Und nun hält ver.di die Fahne für die sozialen Berufe hoch, die man vor Jahren im Feuer versengte, um die klammen öffentlichen Kassen zu wärmen. Was ist denn davon zu halten?

Liebe Kolleginnen und Kollegen, bitte sorgen Sie dafür, in den kommenden Monaten auch zu benennen, wer Verantwortung trägt, wenn sich ver.di zum Retter der sozialen Berufe ernennt. Dass man die sozialen Berufe aufwerten will ist aller Ehren wert und verdient Unterstützung. Es ist auch höchste Zeit dafür, dass hochwertige professionelle soziale Arbeit angemessen bezahlt wird.

Dass die soziale Arbeit aber derzeit „für ein Ei und ein Butterbrot“ arbeitet hat ver.di zu mit zu verantworten!

Aber auch die Arbeitgeber sind weiter in der Verantwortung. Der TVöD wurde von den staatlichen Arbeitgebern (Bund, Land, Kommune) erdacht, um die öffentlichen Kassen zu schonen. Mit dem eingesparten Geld hat man in der Finanzkrise ganz selbstverständlich und sehr entschlossen die notleidenden Banken saniert, die sich höchst risikoreich verschuldet hatten. Da war auf einmal keine Rede mehr vom Finanzierungsloch in den Kassen. Vielmehr mussten damals Finanzspekulanten auf Staatskosten finanziell gefördert werden, weil die Banken systemrelevant sind.

Auch daran gilt es in den Verhandlungen zu erinnern:
Ein Staatshaushalt in Deutschland verfügt über ausreichend Finanzmittel, um soziale Arbeit angemessen zu bezahlen. Es ist nur die Frage, ob alle das wollen.

Ein Kommentar von Dr. Winfried Leisgang, 1. Vorsitzender DBSH-Bayern, 1.10.2014

Download:  Kommentar_Kündigung SuE (pdf, 46 kByte)

(Beitrag erstellt: VE)

Einladung zum „Social Garden“ – da gedeihen Ideen und wächst der Zusammenhalt

Die DBSH-Regionalgruppe Franken lädt zum Sommerfest unter dem Motto „Social Garden“ ein.

(Einladung herunterladen ( pdf,  Größe: 213  kB))

Wann: am Samstag, 28. Juni 2014
Wen: Mitglieder und Interessierte
Sei gespannt auf die angebotenen

  •  Workshops zu aktuellen Themen der Sozialen Arbeit
    und den
  •  Oasen der Erholung

Für eure Planung:
Ab 14:00 Uhr werdet ihr mit kühlen Getränken empfangen
15:00 Uhr Begrüßung im “ZwischenRaum”
16:00 Uhr Workshops zu verschiedenen Themen:

  • Selbständigkeit in der Sozialen Arbeit
  • Der Wert meiner Arbeit – Fachlichkeit und Berufspolitik
  • Kirchliches Arbeitsrecht

17:00 Uhr Zwischenzeit für Plaudern, Kaffee trinken, im Garten spazieren, sich im Balance-Akt üben, Kuchen essen, Kneippen
Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Ab 18:00 Uhr Grillen, Geselligkeit, Spaß, Open End

Anmeldung bitte telefonisch oder per SMS bis 20.06.2014 unter 0172/8184958 (Gabriele Dietz, DBSH-Regionalgruppe Franken)

So findet Ihr uns:
Strengenbergstraße 5
90607 Rückersdorf (bei Nürnberg)

Eine gute Beschreibung der Anfahrtsmöglichkeiten per Zug, S-Bahn und PKW finder ihr hier:
http://www.gabriele-dietz.de/GD/node/7.html
“ZwischenRaum” ist in ca. 5-10 Gehminuten von der S-Bahn Haltestelle zu erreichen.

Wir freuen uns auf euren Besuch im “Social Garden”.
Eure KollegInnen der DBSH-Regionalgruppe Franken

Anfahrtskizze

Anfahrtskizze

(Beitrag erstellt: VE)

Impressum

DBSH
Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.
Landesverband Bayern

Anschrift:

Katja Matschke
- Landesgeschäftstelle DBSH -
Rindermarkt 17
85354 Freising
Tel: 08161/140 145
Fax: 08161/140 145
email: lgst@dbsh-bayern.de

1. Vorsitzender:
Dr. Winfried Leisgang
w.leisgang@dbsh-bayern.de

2. Vorsitzender
Klaus Prösl
k.proesl@dbsh-bayern.de