Kampagne: Soziale Berufe. Soziale Bezahlung!

Der DBSH: Einflussreich durch unseren Dachverband dbb:

“Der dbb hat die Eingruppierungsregelungen für den Sozial- und Erziehungsdienst gegenüber den kommunalen Arbeitgebern zum 31. Dezember gekündigt. Wann die Verhandlungen in 2015 beginnen werden, steht noch nicht fest. Klar ist aber, dass es in Zukunft viel zu kommunizieren und zu diskutieren geben wird. Bei uns geschieht das unter dem Motto „Soziale Berufe. Soziale Bezahlung!“ Alle Publikationen und Veranstaltungen des dbb und seiner Fachgewerkschaften zu dem Thema werden das Logo der Kampagne „Soziale Berufe. Soziale Bezahlung!“ tragen.”

 

Logo der Kampagne „Soziale Berufe. Soziale Bezahlung!“

Logo der Kampagne „Soziale Berufe. Soziale Bezahlung!“

Quelle:

http://www.dbb.de/cache/teaserdetail/artikel/kampagne-zum-sozial-und-erziehungsdienst.html

Kündigung der Eingruppierungen für den Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) durch dbb und ver.di – der DBSH positioniert sich

Nun ist es soweit. Die Eingruppierungen zum Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) sind von den Gewerkschaften gekündigt worden. Damit können Verhandlungen aufgenommen werden, die Eingruppierung für die sozialen Berufe neu zu ordnen. Wir fordern eine echte Wertschätzung für die Beschäftigten und brauchen dafür, falls es notwendig wird, die Unterstützung unserer Mitglieder.

Der DBSH hat ein Eckpunktepapier zum Sozial- und Erziehungsdienst erarbeitet, in dem u.a. gefordert wird, dass

  • Erzieherinnen mindestens in S9 einzugruppieren sind,
  • für Berufsfremde in der Sozialen Arbeit mit Abschluss eine Eingruppierung mindestens in die S11 erfolgen sollte,
  • für die Beschäftigten mit Abschluss Bachelor mindestens Eingruppierung in die S14 gelten muss und
  • die Masterabsolventen in S16 eingruppiert werden.


Nähere Informationen zur Kündigung selbst:
http://www.dbsh.de/gewerkschaft/gewerkschafts-news/gewerkschafts-news-2014/detailansicht/dbb-kuendigt-eingruppierungsmerkmale-des-tarifs-sozial-und-erziehungsdienst.html

Den vollständigen Text des Eckpunktepapiers finden Sie unter:
http://www.dbsh.de/fileadmin/redaktionell/pdf/DBSH/Eckpunktepapier_DBSH_Tarifverhandlungen_im_SuE.pdf (pdf, 367 kByte)

Wir sitzen über den dbb mit am Verhandlungstisch und werden nun kritisch verfolgen, was von unseren Forderungen durchgesetzt wird.

Ver.di begründet die Kündigung in einem Flugblatt übrigens so: „Wir leisten gute Arbeit und gute Arbeit muss ordentlich bezahlt werden! Gut funktionierende öffentliche Dienstleistungen sind notwendig für eine funktionierende Gesellschaft. Gut funktionierende öffentliche Dienstleistungen brauchen motivierte Beschäftigte. Und die gibt es nicht für ein Ei und ein Butterbrot.“

Ver.di erkennt, dass die sozialen Berufe nicht angemessen bezahlt werden?
Lange genug hat es gedauert!

Zur Erinnerung sei darauf hingewiesen, dass ver.di zusammen mit der Arbeitgeberseite die Einführung des TVöD verhandelt und gegen den Widerstand der Fachgewerkschaften auch durchgesetzt hat.
Die Auswirkungen des Verhandlungsergebnisses sind bis heute für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst fatal:

  • Um die öffentlichen Haushalte zu entlasten wurden damals alle Eingruppierungsstufenabgesenkt. Wer eine neue Stelle neu antritt bzw. den Arbeitsplatz wechselt muss seitdem Gehaltseinbußen von mehreren Hundert Euro hinnehmen.
  • Diese Tatsache hat zur Folge, dass seit Jahren eine Stagnation am Arbeitsmarkt festzustellen ist. Wer seinen Besitzstand wahren will, der wechselt nicht den Arbeitgeber.
  • Zusätzlich lässt sich mittlerweile eine Zweiklassen-Gesellschaft der Beschäftigten ausmachen. Die besser bezahlten Angestellten, die noch vor der Einführung des TVöD angestellt waren und die im Niedriglohnsektor des TVöD.

Und nun hält ver.di die Fahne für die sozialen Berufe hoch, die man vor Jahren im Feuer versengte, um die klammen öffentlichen Kassen zu wärmen. Was ist denn davon zu halten?

Liebe Kolleginnen und Kollegen, bitte sorgen Sie dafür, in den kommenden Monaten auch zu benennen, wer Verantwortung trägt, wenn sich ver.di zum Retter der sozialen Berufe ernennt. Dass man die sozialen Berufe aufwerten will ist aller Ehren wert und verdient Unterstützung. Es ist auch höchste Zeit dafür, dass hochwertige professionelle soziale Arbeit angemessen bezahlt wird.

Dass die soziale Arbeit aber derzeit „für ein Ei und ein Butterbrot“ arbeitet hat ver.di zu mit zu verantworten!

Aber auch die Arbeitgeber sind weiter in der Verantwortung. Der TVöD wurde von den staatlichen Arbeitgebern (Bund, Land, Kommune) erdacht, um die öffentlichen Kassen zu schonen. Mit dem eingesparten Geld hat man in der Finanzkrise ganz selbstverständlich und sehr entschlossen die notleidenden Banken saniert, die sich höchst risikoreich verschuldet hatten. Da war auf einmal keine Rede mehr vom Finanzierungsloch in den Kassen. Vielmehr mussten damals Finanzspekulanten auf Staatskosten finanziell gefördert werden, weil die Banken systemrelevant sind.

Auch daran gilt es in den Verhandlungen zu erinnern:
Ein Staatshaushalt in Deutschland verfügt über ausreichend Finanzmittel, um soziale Arbeit angemessen zu bezahlen. Es ist nur die Frage, ob alle das wollen.

Ein Kommentar von Dr. Winfried Leisgang, 1. Vorsitzender DBSH-Bayern, 1.10.2014

Download:  Kommentar_Kündigung SuE (pdf, 46 kByte)

Einladung zum „Social Garden“ – da gedeihen Ideen und wächst der Zusammenhalt

Die DBSH-Regionalgruppe Franken lädt zum Sommerfest unter dem Motto „Social Garden“ ein.

(Einladung herunterladen ( pdf,  Größe: 213  kB))

Wann: am Samstag, 28. Juni 2014
Wen: Mitglieder und Interessierte
Sei gespannt auf die angebotenen

  •  Workshops zu aktuellen Themen der Sozialen Arbeit
    und den
  •  Oasen der Erholung

Für eure Planung:
Ab 14:00 Uhr werdet ihr mit kühlen Getränken empfangen
15:00 Uhr Begrüßung im “ZwischenRaum”
16:00 Uhr Workshops zu verschiedenen Themen:

  • Selbständigkeit in der Sozialen Arbeit
  • Der Wert meiner Arbeit – Fachlichkeit und Berufspolitik
  • Kirchliches Arbeitsrecht

17:00 Uhr Zwischenzeit für Plaudern, Kaffee trinken, im Garten spazieren, sich im Balance-Akt üben, Kuchen essen, Kneippen
Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Ab 18:00 Uhr Grillen, Geselligkeit, Spaß, Open End

Anmeldung bitte telefonisch oder per SMS bis 20.06.2014 unter 0172/8184958 (Gabriele Dietz, DBSH-Regionalgruppe Franken)

So findet Ihr uns:
Strengenbergstraße 5
90607 Rückersdorf (bei Nürnberg)

Eine gute Beschreibung der Anfahrtsmöglichkeiten per Zug, S-Bahn und PKW finder ihr hier:
http://www.gabriele-dietz.de/GD/node/7.html
“ZwischenRaum” ist in ca. 5-10 Gehminuten von der S-Bahn Haltestelle zu erreichen.

Wir freuen uns auf euren Besuch im “Social Garden”.
Eure KollegInnen der DBSH-Regionalgruppe Franken

Anfahrtskizze

Anfahrtskizze

Autor V. Elsner

DBSH-Mitglieder zeigen Flagge

An den Streiks für die Tarifverhandlungen im März 2014 beteiligten sich unter anderem in Nürnberg wieder einige DBSH-Mitglieder aus Nürnberg, Erlangen und Umgebung.

Gestreikt (und Streikgeld abgerechnet) werden darf nur, wenn zuvor vom DBSH die sogenannte “Streikfreigabe” erteilt wurde. Zuständig hierfür ist laut Satzung der 1. Landesvorsitzende. Die Freigabe erfolgt stets in Abstimmung mit unserem Partner, der dbb-Tarifunion, der die Tarifverhandlungen führt. Dann heißt es schnell sein, die streikbereiten KollegInnen zu informieren und Material vor Ort zu schaffen.

So gelang es  auch dieses Jahr wieder, dass die auf die Streikfreigabe wartenden KollegInnen an den Demonstrationen auf den Straßen teilnehmen konnten. Sie zeigten für ihren Beruf und den Berufsverband Flagge und verliehen damit den Forderungen am Verhandlungstisch Nachdruck!  Ein Dank an alle, die dabei waren!

DBSH Mitglieder zeigen Flagge

DBSH Mitglieder zeigen Flagge

Autor: V. Elsner

Das Verhältnis von Sozialer Arbeit und Freiwilligenarbeit

Die Wurzel moderner Soziale Arbeit kann historisch auf die Freiwilligenarbeit im 19. Jahrhundert zurückgeführt werden. Mittlerweile ist die Professionalisierung und Differenzierung der Sozialen Arbeit so weit fortgeschritten, dass sich die Frage zum Verhältnis von Professionellen und Freiwilligen in der Sozialen Arbeit neu stellt.

Der Landesverband Bayern war diesebezüglich mit den Mitgliedern in einem intensiven Austauschprozess. Das Ergebnis ist das nun vorliegende Positionspapier, das wir der Öffentlichkeit jetzt vorstellen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

Das Papier können Sie sich hier herunterladen:

Professionelle Soziale Arbeit und Freiwilligenarbeit

 

Neuauflage der Broschüre “günstiger Leben in München”

Am 5. August stellte die zweite Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Frau Christine Strobl, die Neuauflage der Broschüre “Günstiger leben in München” der Presse vor. Die Idee für die Broschüre geht auf eine Initiative der Betriebsgruppe BSA der Kolleginnen und Kollegen im Sozialreferat zurück. Die erste Auflage wurde 2007 noch ehrenamtlich vom DBSH Bezirk Oberbayern erstellt und war sehr schnell vergriffen.

Die nun vorliegende Neuauflage nit 110 Seiten wurde vom Sozialreferat unter Federführung der Schuldnerberatung erarbeitet. Sie ist an vielen Punkten ergänzt und mit einem sehr frischen Layout versehen. Zielgruppe sind, wie in der ersten Auflage auch, Menschen mit geringem Einkommen, die auf Vergünstigungen angewiesen sind.

Bürgermeisterin Christine Strobl und Dr. Winfried Leisgang

Bürgermeisterin Christine Strobl und Dr. Winfried Leisgang bei der Vorstellung der Broschüre “Günstiger leben in München”

 

 

Alltäglicher Rassismus und Soziale Arbeit – Rechtsextremismus professionell begegnen Fachtag in Nürnberg

Nicht nur der aktuelle NSU-Prozess zeigt: Der Rechtsextremismus ist in der Bundesrepublik kein Randphänomen.

Der Fachtag am 21. Juni setzt sich mit der Frage auseinander, wie die Soziale Arbeit professionell darauf reagieren kann.

Alle Informationen finden Sie hier: Fachtag-Rassismus am 21. Juni 2013

Anerkennung von Mutterschutzzeiten vor 2012 in der Zusatzversorgung

In der Rentenversicherung ist die Anerkennung für Mutterschutzzeiten vor dem Jahr 2012 neu geregelt worden.

Für die Zusatzversorung muss die Berücksichtigung allerdings extra beantragt werden. Frauen, die vor dieser Zeit im Mutterschutz waren, können sich diese Zeiten, wie für die Rentenversicherung, anerkennen lassen.

Genaue Informationen finden Sie hier:

Antrag_Mutterschutzzeiten; Infos_Mutterschutzzeiten_vor2012

Tarifabschluss TdL

Am 9. März 2013 einigten sich die Tarifparteien in Potsdam auf einen neuen Tarifabschluss. Insgesamt erhalten die Beschäftigten im TdL 5,6% mehr Gehalt. Damit wird die Lücke zum TvöD ein wenig geschlossen.

Alle näheren Informationen und Hintergründe können Sie dem Flugblatt des dbb entnehmen:
Flugblatt_Einkommensrunde_2013_Nr_4_dbb

Fachtag 2013 “Alltäglicher RASSISMUS und SOZIALE ARBEIT”

Die Regionalgruppe Franken lädt ein zum Fachtag 2013:

“Alltäglicher RASSISMUS und SOZIALE ARBEIT -
Rechtsextremismus professionell begegnen”

Als Referent konnte der renommierte Sozialwissenschaftler Michael Helmbrecht gewonnen werden. Herr Helmbrecht ist unter anderem lehrender Dipl. Sozialpädagoge (FH) an der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg und Vorsitzender der “Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg”. Sein Engagement gegen Rechtsextremismus und für ein interkulturelles Miteinander zeichnen Herrn Helmbrecht aus und haben ihm einen Bekanntheitsgrad weit über die Grenzen Bayerns eingebracht.

Freuen Sie sich mit uns über einen Vortrag und Diskurs, der seinesgleichen sucht!

In den anschließenden Workshops haben Sie die Möglichkeit, anhand realer Fallbeispiele das Handwerkszeug für Ihre berufliche Praxis als SozialarbeiterIn, ErzieherIn, LehrerIn,…. mitzunehmen, um Rechtsextremismus professionel zu begegnen.

Programm am Freitag, 21. Juni 2013:

09.30 – 10.00
Stehkaffee und Begrüßung

10.00 – 12.30

  • Die rechte Szene in Franken
  • Rechtes Gedankengut in der Sozialen Arbeit
  • Der Extremismus der Mitte
  • Die ethische Position der Sozialen Arbeit

12.30 – 13.30
Aktive Mittagspause (für Verpflegung ist gesorgt)

13.30 – 16.30
Fallbeispiele und Handlungsmöglichkeiten

Fallbeispiele aus Ihrer Praxis können Sie bis spätestens 15. Mai 2013 per E-mail beim Referenten einreichen: michael.helmbrecht at ohm-hochschule.de

Mitmachen lohnt sich. Jetzt anmelden und die Teilnahme sichern!
Anmeldungen bis spätestens 1. Juni 2013 an s.breithaupt at dbsh-bayern.de
Eine Mitgliedschaft im DBSH ist keine Voraussetzung für die Teilnahme. Die Teilnahme ist kostenlos. Auf Wunsch erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung. Ein Plakat zum Herunterladen und Weiterverteilen ist hier: Plakat Fachtag 2013.

Wir freuen uns auf zahlreiche, interessierte TeilnehmerInnen aus ganz Bayern und angrenzenden Gebieten.

Tagungsort:

“ZwischenRaum”
Strengenbergstr. 5
90607 Rückersdorf

Eine gute Beschreibung der Anfahrtsmöglichkeiten per Zug, S-Bahn und PKW finden Sie hier:
http://www.gabriele-dietz.de/GD/node/7.html
ZwischenRaum ist in ca. 5-10 Gehminuten von der S-Bahn Haltestelle zu erreichen.

Anfahrtskizze zum "ZwischenRaum"

Autor: V. Elsner

Impressum

DBSH
Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.
Landesverband Bayern

Anschrift:

Katja Matschke
- Landesgeschäftstelle DBSH -
Rindermarkt 17
85354 Freising
Tel: 08161/140 145
Fax: 08161/140 145
email: lgst@dbsh-bayern.de

1. Vorsitzender:
Dr. Winfried Leisgang
w.leisgang@dbsh-bayern.de

2. Vorsitzender
Klaus Prösl
k.proesl@dbsh-bayern.de