Artikel-Schlagworte: „Streik“

Warnstreik bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 10.2.2010

Die seitherigen Verhandlungen zur Einkommensrunde 2010 sind gescheitert.
Warnstreiks finden an folgenden Tagen und an folgenden Orten statt.
3.2.10 in München Hauptbeteiligte: Straßenwärter und Kommunalbeschäftigte
5.2.10 Nürnberg Hauptbeteiligte Jugendaktion
5.2.10 Erlangen Protestaktion Krankenhauspersonal
9.2.10. Nürnberg Hauptbeteiligte Bahn

Warnstreik am 3.2.2010

Warnstreik in München
Teilnehme geht auf Überstunden oder Freizeitausgleich!
Treffen um 9,00 Uhr beim SBH Schwanthalerstr. 62
10,00 Uhr Demo kommunaler Arbeitgeberverband Hermann Ling str.3
11,00 Uhr Zentrale Kundgebung am Stachus ( ca. 1Std.)
Viel Erfolg wünscht BAT DBSH Bayern Anneliese Jungfer

Aktionsbereit, Beschäftigungssicherung statt Lohnerhöhung klingt gut. Ist ein schwerwiegender Irrtum, denn Lohnverzicht bringt gesamtwirtschaftlich keine Beschäftigung!

Tarifverhandlungen finden am 31.1.2010 konsensorientiert statt. Das heutige Geschehen ist von Partnerschaftlichkeit und Arbeitskampf markiert. So ist die Bereitschaft zu streiken unerlässlich zur Durchsetzung tarifpolitischer Forderungen und das sind folgende:
1. Lineare Erhöhung der Einkommen
2. Einstellung und Übernahme von Auszubildenden
3. Aufstiege, Höhergruppierungen
4. Fortführung des Altersteilzeitmodells
5. Tarifpflege TVöD
6. Laufzeit bis 31.12.2010
Kommt es zu einem Arbeitskampf, wie Kundgebung, Demo, Mahnwache , Warn-Streik oder Streik sollte folgendes bedacht sein:
Bei einem Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst ist es wichtig die Öffentlichkeit von den Zielen der Arbeitnehmer, den Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen zu überzeugen, d. h. das eigene Anliegen muss in die öffentlichen Medien gebracht werden.
Zusätzlich können die Bürger das Anliegen nur mitbekommen, wenn die Infrastruktur nicht mehr funktioniert. Bei unseren vielen verschiedenen Arbeitsplätzen der sozialen Arbeit müsste überlegt werden, was die Bevölkerung sofort begreifen könnte oder welche Auswirkungen es haben wird z. B. wenn Eltern mit ihren schwierigen Kinder keine Hilfen mehr bekommen oder wenn noch mehr Kinder sofort aus der Familie genommen werden müssen, weil zu wenig qualifizierte Sozialpädagogen hier sofort präsent sein können. Dafür müssen vor Ort mit der Presse oder den Tarifpartner interveniert werden und kurze Mitteilungen so aufbereitet sein. dass die Meinungsmacher sie sofort weiter verbreiten, z.B. Presse oder Radio. Das kann auch über verdi oder über die dbb tarifunion geschehen. Unser Netz sollte jetzt funktionieren! Wer hat einen passenden Text für die Bürger und kann ihn zum verteilen weitergeben an die Bezirksgruppen. die Arbeits- und Tarifreferenten oder an den Landesverband? im Verband gibt es ein Netz!
Wird zum Streik aufgerufen, was über unsere Homepage oder vor Ort bei den Kollegen und Kolleginnen zu erfahren ist. Wichtig zu wissen ist , dass der DBSH Steikerfassungslisten hat, die geführt werden müssen, damit es dann auch zur Ausbezahlung des Streikgeldes kommt. Wichtig ist, dass eine Anmeldung zum Streik vorab sein muss und dass ist möglich mit einer Mail zur Tarifreferentin oder über die Landesgeschäftstelle Bayern .DBSH.
Aktuell ist die heutige Verhandlungsrunde ab zu warten.
gez. Anneliese Jungfer
BAT DBSH Bayern

Impressum

DBSH
Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.
Landesverband Bayern

Anschrift:

Katja Matschke
- Landesgeschäftstelle DBSH -
Rindermarkt 17
85354 Freising
Tel: 08161/140 145
Fax: 08161/140 145
email: lgst@dbsh-bayern.de

1. Vorsitzender:
Dr. Winfried Leisgang
w.leisgang@dbsh-bayern.de

2. Vorsitzender
Klaus Prösl
k.proesl@dbsh-bayern.de