Einkommensrunde 2010

Seit einigen Wochen häufen sich die Mitteilungen und Nachfragen der Mitglieder über das Streikergebnis der S Entgelttabelle des TVöD. Viele Kollegen und Kolleginnen beklagen, dass die S-Entgelttabelle eine minimale Einkommensverbesserung gebracht hat. Zusätzlich ist für einige Arbeitsfelder die Zuordnung zu den Tätigkeitsmerkmalen noch nicht akzeptabel. Dies zeigen die Beispiele aus dem Arbeitsfeld „Allgemeiner Sozialdienst (ASD)“.

Soll das das Streikergebnis sein?

Da die Entgeltordnung, trotz S-Tabelle, immer noch nicht fertig ist, gibt es natürlich jetzt noch Spielraum für die Frage, wie geht der Berufsstand mit den Tätigkeitsmerkmalen im jeweiligen Feld um?
Der Sachstand bei Bund und Kommune ist, dass die Verhandlungen zu einer Entgeltordnung zum TvöD bis lang ergebnislos verlaufen ist. Klar ist, dass das derzeitige Eingruppierungsrecht nicht genügt den Anforderungen an einen zukunftsfähigen Öffentlichen Dienst. „Etwa 17 000 Eingruppierungsmerkmale und über 5 000 Entscheidungen allein des Bundesarbeitsgerichtes“ (tacheles Okt. 2009) machen die Verhandlungen nicht einfach.
Hierzu wären Stellenbeschreibungen sinnvoll. Dies könnte bedeuten, dass sich im Verband Gruppierungen bilden müßten, um für bestimmte Arbeitsfelder Stellenbeschreibungen zu erarbeiten. Ansprechpartner können Bezirksvorstände oder auf Landesebene die BAT Bayern sein.

Das Jahr 2010 ist erst seit mehreren Tagen präsent und schon beginnen die Tarifpartner des öffentlichen Dienstes, Bund und Kommune, auf die Einkommensrunde aufmerksam zu machen. Seit September 2009 treffen sich im 8-er Kreis, verdi, dbb tarifunion (vertritt 39 Fachgewerkschaften) und GEW.
Faires handeln ist das Motto der Einkommensrunde 2010.
Der Auftakt der Verhandlungen von Bund und Kommunen ist der 13.1.2010 in Potsdam. Mit den Arbeitgebern wird verhandelt über:

Einkommenszuwachs von 5% trotz Wirtschaftskrise, Altersteilzeit, Eingruppierungen, Übernahme von Auszubildende und bessere Bezahlung von Neueinsteigern

Würde es zu Streiks kommen, wäre für unseren Berufsstand die 5% Einkommenszuwachs, die neue Eingruppierung und bessere Bezahlung bei Neueinsteiger ein Anlaß mit zu streiken? Was bedeutet das für unseren Berufsstand?

Die letzten Streiks wurden vor allem durch Erzieherinnen und Erzieher bestritten. Bessere Verhandlungsergebnisse für Sozialarbeiter/Sozialpädagoginnen lassen sich dadurch erreichen, dass auch dieser Berufsstand den Streikaufrufen folgt und so unseren Vertreter am Verhandlungstisch, Michael Leinenbach, tatkräftig unterstützt. Wir werden Sie über etwaige Aufrufe und Solidaritätsbekundungen auf dieser Seite informieren.

Rechenbeispiel S-Tarife.pdf

13.1.2010
gez. Anneliese Jungfer
BAT Bayern DBSH

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