Archiv für die Kategorie „Jugendarbeit“

Befristete Arbeitsverträge in der Sozialen Arbeit – Fortbildungsreihe der Evangelischen Jugendsozialarbeit

Befristete Arbeitsverträge in der Sozialen Arbeit nehmen zu. Nicht nur in der Jugendarbeit sind sie mehr und mehr anzutreffen. Rückschließen lässt sich aus diesem Phänomen, dass die Finanzierung notwendiger Angebote zur Lösung sozialer Probleme immer mehr in einen Projektcharakter überführt wird. Die Evangelische Jugendsozialarbeit hat mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfond eine Fortbildungsreihe gestartet. Sie beschäftigt sich nicht nur damit, welche Auswirkungen befristete Arbeitsverträge auf die Betroffenen haben, sondern wie Personalverantwortliche verantwortungsbewusst damit umgehen können. Auch die Produktionsbedingungen Sozialer Arbeit werden thematisiert.

Das detaillierte Programm, Termine und Anmeldeformulare finden Sie unter:
http://www.ejsa-bayern.de/kategorie/continuous-link

Bundestag beschliesst Absenkung der Fallzahlen in der Jugendhilfe

Vormundschafts- und Betreuungsrecht geändert:
 Der Bundestag hat die Notwendigkeit eines ausreichenden persönlichen Kontakts eines Vormunds zu seinem Mündel (minderjährige Person, die unter Vormundschaft steht) ausdrücklich gesetzlich verankert, um so dessen Pflege und Erziehung wirksamer gewährleisten zu können. Einem entsprechenden Gesetzentwurf der Regierung (17/3617) haben die Fraktionen von CDU/CSU und FDP in der vom Rechtsausschuss geänderten Fassung (17/5512) zugestimmt, die Oppositionsfraktionen enthielten sich.
Im Regelfall wird ein persönlicher Kontakt einmal monatlich als erforderlich angesehen. Abhängig vom Einzelfall sollen jedoch auch kürzere oder längere Besuchsabstände erforderlich sein können. Mangelnder persönlicher Kontakt soll künftig ausdrücklich als Grund für die Entlassung eines Betreuers benannt werden. Außerdem werden die
Fallzahlen in der Regel auf 50 Vormundschaften je Mitarbeiter begrenzt.

Abgelehnt wurde hingegen ein Antrag der SPD-Fraktion (17/2411), dem bei Enthaltung der Grünen nur noch Die Linke zustimme. Die SPD hatte unter anderem gefordert, die Fallzahl auf 40 Vormundschaften pro Mitarbeiter zu begrenzen.

Quelle:http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/34132100_kw15_angenommen_abgelehnt/index.html

Jugendsozialarbeit an Schulen

Es ist ein Arbeitsfeld der Sozialarbeit, das mit öffentlichen Mitteln noch positiv gestaltet werden kann und auch muß. Die Landesarbeitsgemeinschaft für Schulsozialarbeit in Bayern ist seit kurzem ein Verein. Als Vertreterin vom DBSH Bayern bin ich bemüht aus der Sicht der Arbeitsrechtsfragen und Tarife hier ein Ansprechpartner zu sein. Der anschleißende Zeitungsartikel aus den Nürnbrger Nachrichten vom 22.06.2010 könnte ein Anlaß sein, sich innerhalb der Landesgruppe im Strukturbereich Jugenhilfe aus zu tauschen und das erst einmal elektronisch. (Annelies.Jungfer@dbsh-franken.de)
Aus diesem anschließenden Artikel könnte auch deutlich werden, dass im Bereich der Jugensozialarbeit die Positionierung der Tätigkeit klar zu errabeiten wären. Erst 2014 wird die Eingruppierungsordnung im TVöD z. B. abgeschlossen sein. Ist Schulsozialarbeit eine schwierige Tätigkeit?
Gez. Annelie se Jungfer
DBSH Bayern Arbeits- und Tariffragen

Nürnberger Nachrichten 22.06.2010 Die Schule muss beim Ausbau der Ganztagsschule auf Augenhöhe mit den Trägern der Jugendhilfe bleiben und ebenbürtig mit diesen kooperieren. Das fordert der Nürnberger Landtagsabgeordnete Hermann Imhof (CSU) in einem Grundsatzpapier zur Jugendhilfe und Ganztagsschule in Bayern Der ganze Artikel kann nachgelesen werden unter: NN Imhoffordert Kooperation zwischen Jugerndhilfe und Schulen vom 22.06.2010

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