Archiv für die Kategorie „Allgemein“
Alltäglicher Rassismus und Soziale Arbeit – Rechtsextremismus professionell begegnen Fachtag in Nürnberg
Nicht nur der aktuelle NSU-Prozess zeigt: Der Rechtsextremismus ist in der Bundesrepublik kein Randphänomen.
Der Fachtag am 21. Juni setzt sich mit der Frage auseinander, wie die Soziale Arbeit professionell darauf reagieren kann.
Alle Informationen finden Sie hier: Fachtag-Rassismus am 21. Juni 2013
Anerkennung von Mutterschutzzeiten vor 2012 in der Zusatzversorgung
In der Rentenversicherung ist die Anerkennung für Mutterschutzzeiten vor dem Jahr 2012 neu geregelt worden.
Für die Zusatzversorung muss die Berücksichtigung allerdings extra beantragt werden. Frauen, die vor dieser Zeit im Mutterschutz waren, können sich diese Zeiten, wie für die Rentenversicherung, anerkennen lassen.
Genaue Informationen finden Sie hier:
Tarifabschluss TdL
Am 9. März 2013 einigten sich die Tarifparteien in Potsdam auf einen neuen Tarifabschluss. Insgesamt erhalten die Beschäftigten im TdL 5,6% mehr Gehalt. Damit wird die Lücke zum TvöD ein wenig geschlossen.
Alle näheren Informationen und Hintergründe können Sie dem Flugblatt des dbb entnehmen:
Flugblatt_Einkommensrunde_2013_Nr_4_dbb
Fachtag 2013 “Alltäglicher RASSISMUS und SOZIALE ARBEIT”
Die Regionalgruppe Franken lädt ein zum Fachtag 2013:
“Alltäglicher RASSISMUS und SOZIALE ARBEIT -
Rechtsextremismus professionell begegnen”
Als Referent konnte der renommierte Sozialwissenschaftler Michael Helmbrecht gewonnen werden. Herr Helmbrecht ist unter anderem lehrender Dipl. Sozialpädagoge (FH) an der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg und Vorsitzender der “Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg”. Sein Engagement gegen Rechtsextremismus und für ein interkulturelles Miteinander zeichnen Herrn Helmbrecht aus und haben ihm einen Bekanntheitsgrad weit über die Grenzen Bayerns eingebracht.
Freuen Sie sich mit uns über einen Vortrag und Diskurs, der seinesgleichen sucht!
In den anschließenden Workshops haben Sie die Möglichkeit, anhand realer Fallbeispiele das Handwerkszeug für Ihre berufliche Praxis als SozialarbeiterIn, ErzieherIn, LehrerIn,…. mitzunehmen, um Rechtsextremismus professionel zu begegnen.
Programm am Freitag, 21. Juni 2013:
09.30 – 10.00
Stehkaffee und Begrüßung
10.00 – 12.30
- Die rechte Szene in Franken
- Rechtes Gedankengut in der Sozialen Arbeit
- Der Extremismus der Mitte
- Die ethische Position der Sozialen Arbeit
12.30 – 13.30
Aktive Mittagspause (für Verpflegung ist gesorgt)
13.30 – 16.30
Fallbeispiele und Handlungsmöglichkeiten
Fallbeispiele aus Ihrer Praxis können Sie bis spätestens 15. Mai 2013 per E-mail beim Referenten einreichen: michael.helmbrecht at ohm-hochschule.de
Mitmachen lohnt sich. Jetzt anmelden und die Teilnahme sichern!
Anmeldungen bis spätestens 1. Juni 2013 an s.breithaupt at dbsh-bayern.de
Eine Mitgliedschaft im DBSH ist keine Voraussetzung für die Teilnahme. Die Teilnahme ist kostenlos. Auf Wunsch erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung. Ein Plakat zum Herunterladen und Weiterverteilen ist hier: Plakat Fachtag 2013.
Wir freuen uns auf zahlreiche, interessierte TeilnehmerInnen aus ganz Bayern und angrenzenden Gebieten.
Tagungsort:
“ZwischenRaum”
Strengenbergstr. 5
90607 Rückersdorf
Eine gute Beschreibung der Anfahrtsmöglichkeiten per Zug, S-Bahn und PKW finden Sie hier:
http://www.gabriele-dietz.de/GD/node/7
ZwischenRaum ist in ca. 5-10 Gehminuten von der S-Bahn Haltestelle zu erreichen.
Autor: V. Elsner
TdL – Warnstreiks in Bayern
Konstruktives Verhandeln sieht anders aus!
Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hat auch in der zweiten Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen am 14. Februar 2013 für die Arbeitnehmer der Länder kein Angebot vorgelegt. „Der öffentliche Dienst in Deutschland hat mehr Wertschätzung verdient!“, verlangt Rolf Habermann, Vorsitzender des Bayerischen Beamtenbundes (BBB). Zumindest in der zweiten Runde wäre ein konstruktiver Einstieg in die Verhandlungen angebracht gewesen.
„Wenn auch in der zweiten Verhandlungsrunde nicht auf unsere sorgfältig vorbereiteten, fundiert begründeten und seit langem bekannten Forderungen reagiert wird, sind unsere Kolleginnen und Kollegen zu Recht enttäuscht“, meint der BBB-Chef. Sie arbeiten tagtäglich, um den öffentlichen Dienst voranzubringen. Sie stehen Bevölkerung, Politik und Verwaltung jederzeit und in allen Lebenslagen mit Fachwissen und persönlichem Einsatz zur Verfügung. „Das mindeste was sie erwarten, ist eine inhaltliche Positionierung, wenn es um ihre Bezahlung geht“, stellt Habermann klar. Bleibe zu hoffen, dass die Arbeitgeber diese Blockadehaltung in der kommenden Verhandlungsrunde Anfang März endlich aufgeben. „Bis dahin rechne ich mit Warnstreiks und Protestaktionen. Eine andere Wahl lassen uns die Arbeitgeber leider nicht.“
Um den Druck zur nächsten und vorerst letzten Verhandlungsrunde am 7. / 8. März 2013 zu erhöhen, erteilt der dbb für die Zeit vom 15. Februar 2013 bis einschließlich 7. März 2013 die Freigabe zu Warnstreiks. Die Freigabe betrifft alle Tarifbeschäftigten, die unter das verhandelte Tarifrecht (TV-L) fallen. Sie umfasst auch die Auszubildenden, die unter den TVA-L BBiG, den TVA-L Pflege, die Praktikanten, die unter den TV Prakt-L.
Nähere Informationen zur Streikteilnahme erhalten Sie bei der Streikleitung für Bayern:
Dr. Winfried Leisgang, w.leisgang@dbsh-bayern.de
Studiengebühren in Bayern – jetzt abschaffen
Seit Jahren sind die Studiengebühren für viele Studierende in Bayern eine zusätzliche Belastung:
- zusätzlich im Vergleich zu den meisten anderen Bundesländern
- zusätzlich zu den Lebenshaltungs- und hohen Mietkosten / Fahrtkosten
- für finanziell schwache Studierende: zusätzlicher Zeitaufwand um Geld zu verdienen, anstatt zu studieren oder alternativ:
- zusätzlich durch Aufnahme eines Bildungskredit
Diesen vielfachen Nachteil gilt es abzuschaffen.
Wir unterstützen die Initiative zur Abschaffung der Studiengebühren:
Tragen Sie sich in die Listen gegen Studiengebühren bei Ihrer Gemeinde oder Stadtverwaltung ein!
Weitergehende Informationen finden Sie hier: http://volksbegehren-studiengebuehren.de
Warum?
- Jungen Menschen aus einkommensschwachen Familien wird die Entscheidung zum Studium durch die zusätzliche finanzielle Belastung erschwert.
- Junge AkademikerInnen werden durch die Rückzahlung eines aufgenommenen Bildungskredites finanziell belastet.
- Die akademische Ausbildung garantiert schon lange kein ausreichendes Einkommen mehr, wie die Eingruppierungen des TVöD im Sozial- und Erziehungsdienst zeigen. Die Tarifpartner, die bei der Einführung des “Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst” (TVöD) beteiligt waren, haben aktiv diesen Zustand herbeigeführt.
Daher setzt sich der DBSH mit seinen Partnern in der dbb-Tarifunion für bessere Arbeits- und Einkommensverhältnisse im Sozial- und Erziehungsdienst ein.
Studiengebühren sind daher nicht nur ungerecht, sondern ein falsches Signal an bildungswillige Nachwuchskräfte, die in Bayern vielerorts dringend benötigt werden. Deshalb:
Studiengebühren in Bayern – jetzt abschaffen
Tag gegen Armut am 17. Oktober
Jedes Jahr wird am 17. Oktober weltweit gegen Armut protestiert.
Der ISFW hat sich hierzu mit einer Erklärung an die Aktiven in der Sozialen Arbeit gewandt. Tenor: Der Kampf gegen Armut ist eine originäre Angelegenheit der Sozialen Arbeit.
In München organisiert eine Gruppe Freiwilliger des ATD Vierte Welt jedes Jahr eine Aktion an diesem Tag.
Link zum ATD Vierte Welt: http://www.atd-viertewelt.de/4_0.html
Den englischen Text der Eklärung des ISFW finden Sie hier:
IFSW Erklärung (englisch)
Interkulturelle Kompetenz in der Sozialen Arbeit
Der Landesverband Bayern lädt alle Interessierten zum Fachtag 2012 am 20. Oktober nach Nürnberg ein.
Herr Prof. Dr. Appel (Evangelische Hochschule Nürnberg) wird zum Thema
“Interkulturelle Kompetenz in Ökonomie und Sozialer Arbeit – Facetten eines schillernden Konzeptbegriffs und Anforderungen an eine interkulturelle Soziale Arbeit”
sprechen.
Bitte geben Sie die Information auch an interessierte Kolleginnen und Kollegen weiter. Der Eintritt ist wie immer frei.
Alle weiteren Details finden Sie im Link unten:
Soziale Ungleichheit und politische Partizipation in Deutschland
Das Wissenschaftzentrum in Berlin hat eine Studie veröffentlicht, die sich mit Teilhabe und sozialer Ungleichheit in Deutschland befasst. Nachdem im Frühjahr bereits das statistische Bundesamt eine wachsende soziale Ungleichheit hinsichtlich der Einkommensverteilung in Deutschland dokumentiert hat, geht die Studie auf dieser Grundlage noch einen Schritt weiter. Sie untersucht, wie sich die Beteiligung von benachteiligten Bevölkerungsgruppen im Hinblick auf politische Partizipation in den letzten Jahren verändert hat. Der Autor fördert wenig Erfreuliches zutage. Die Ergebnisse lassen sich kurz so zusammenfassen:
- Wer besser gebildet ist und ein besseres Einkommen hat, beteiligt sich stärker am politischen Prozess.
- Informelles politisches Engagement ist sogar noch stärker die Sache einkommensstärkerer Gruppen.
- Soziale Ungleichheit bei der politischen Partizipation kann die Legitimität demokratischen Regierens schwächen.
Dies wirft einen Schlagschatten auf die Politikverdrossenheit in Deutschland. Gleichzeitig wird aber auch ersichtlich, dass soziale Randgruppen kaum mehr Gestaltungsmöglichkeiten zur Verbesserung der eigenen Lage erkennen und wahrnehmen.
Die vollständige Studie kann man unter http://www.wzb.eu/de/publikationen/wzbrief-zivilengagement nachlesen.
Einigung im Tarifstreit erzielt!
Die Tarifverhandlungen 2012 sind zu einem positivem Ende gekommen. Immerhin gibt es für die Beschäftigten ein Plus von 6,3% in den nächsten zwei Jahren.
Genaueres können Sie dem Infoblatt des dbb entnehmen: Einkommensrunde_2012.
Mehr Infos auf Webseite des dbb: www.dbb.de
Zur Urabstimmung werden wir Sie umgehend informieren.